The Maledives

Allgemein Travel

Kennt ihr das, du hörst das Wort Malediven oder jemand erzählt, sie seien dort gewesen und du denkst dir ,,ohh, Malediven, das muss so schön da sein’’. Ja, ich würde lügen, wenn ich nicht auch genau so gedacht hätte.
Irgendwie sind die Malediven etwas ganz besonderes, deswegen verbringen doch auch viele Honeymooner ihre Flitterwochen da.
Wir hatten ja gar keine Ahnung wie es wird, nur die Vorstellung aus x..Berichten und Fokus, die man vorher schon gesehen hatte oder sich davor reingezogen hatte.
Jipijeijei.. also los..gebucht war der Spaß…ganz nach dem Motto ,, Yolo’’ und ,,Wir wollen ja nicht die Reichsten unter der Erde werden’’. Kann ich euch allen auch echt nochmal ans Herz legen.
Wisst ihr…man geht arbeiten, verdient die Kohle und gibt sie dann entweder für irgendeinen scheiß aus oder eben nicht, weil man Sorgen hat, man braucht irgendwann nochmal mehr Geld. Wissen wir, ob wir morgen noch die Chance dazu haben, zu reisen? Ob wir in ein paar Tagen schwer krank sind. Ich möchte euch jetzt nicht sagen, dass ihr euer Geld komplett verprassen sollt, aber denkt daran, dass ihr nur dieses eine Leben habt und eure Zeit läuft einfach ab.
Darum hatten wir uns auch entschlossen, die Malediven einfach so, ohne Honeymoon, nun als nächstes auf unsere Reiseroute zu setzen.

Let’s go…1,5 Std Flug, eine Stunde Umsteigezeit in Paris und weiter ging es, 9 Std. nach Male, die Hauptstadt/Insel der Malediven. Von da aus wurden wir sofort aufgesammelt und in ein kleines Wasserflugzeug für 8 Leute gesetzt und in das Alif ALif Atoll geflogen. Bei 26 Atolls viel die Entscheidung gar nicht so einfach, wie dass aber nun mal so ist, viel die Entscheidung dann auf All inklusive , Wasserbungalow im Safari Island Resort und wir waren schon mega gespannt auf unsere Unterkunft.
Das Resort gehört wohl einem Österreicher, wird aber durch die TUI betreut. Das ist natürlich immer ein guter Garant für Qualität.
Da ich, dummerweiße, nicht wirklich gepennt hatte, ging der erst Gang, nach dem einchecken, direkt ans Mittagsbuffet um den Akku wieder aufzuladen.
Das Essen im Resort war wirklich hervorragend. Buffet muss man erstmal so hinbekommen. Uns hat es jeden Tag, morgens, mittags und Abends, sehr gut geschmeckt und die Auswahl war wirklich reichlich. Es gab den guten Rauch Saft, Cola und viele bekannte Getränke. Sogar die H-Milch wurde wohl aus Deutschland importiert. Generell wird hier scheinbar alles importiert.

Das einzige das ich vermisst habe, waren dicke fette Kokosnüsse die ich in den Händen halten kann und die ich ausschlürfen konnte.
Andere Gäste, die schon öfters auf den Malediven waren, hatten wohl bisher noch luxuriösere Unterkünfte gehabt. Ein bisschen verwunderte uns solch eine Aussage, da wir unseren Wasserbungalow schon sehr luxuriös fanden.

Irgendwie hatte ich ja sogar ein bissl bammel, da ich es schon irgendwie gruselig fand, in einer Holzhütte auf Holzstelzen, mitten auf dem indischen Ozean, zu pennen aber ihr glaubt gar nicht, wie schön unsere Bungalow war. Man macht die Äuglein morgens auf und sieht nur Wasser… jede Menge Wasser.
Die Wellen die sich zwischen unseren Holzstelzen brachen klangen sehr beruhigend.
Wenn ihr euch jetzt fragt, was macht man denn den ganzen Tag auf so einer 300m x 50m Insel, dann kommt jetzt unser

Tagesablauf:

8-9Uhr: aufstehen
Frühstücken
Chillen, lesen
Im Wasser plantschen/ Snorkling
Beachball zocken
Frisbee
Mittagessen
Chillen
Beachball
Snorkling
Beachball
Café trinken
Sonnenuntergang anschauen an der Bar
Duschen
Abendessen
Nochmal kurz auf ein Getränk an die Bar
Schlafen

Tädä, klingt doch easy oder? Das Mittagsprogramm war immer ein bissl unterschiedlich, weil man hier ein paar Wassersportaktivitäten dazu buchen konnte und/oder eine Massage, natürlich.
Langweilig ist es definitiv nie gewesen.
In unserem Hotelpreis war noch ein Dhoni -Tagesausflug mit inbegriffen.
Dhonis sind relativ große Holzboote, mit denen man durch das Atoll schippern kann.
Wir hatten keine Ahnung wie hier die Definition eines Bootsausfluges ist und waren total begeistert da wir alleine, mit drei Angestellten nur für uns, auf diesem riesen Boot waren.
Auf dieser Dhoni- Tour erlebten wir Manta Rochen, eine Schildkröte und wir dinierten auf einer Sandbank.
Das fand ich übrigens mit am krassesten. Auf einmal ist da ein kleiner Sandhaufen, mitten im Indischen Ozean und genau auf diesem, wurden wir dann ausgesetzt und durften an einem netten kleinen Tisch mit Stühlen einen selbstgefangenen Tunfisch vertilgen. Yummi, der war sooooo lecker.

Wir waren ganze 7 Tage da und ja, es lohnt sich auch nur für  eine Woche m Paradies zu stranden.

Ihr Lieben, dass ist schon irgendwie verrückt… da war man schon an so vielen wunderschönen Stränden der Welt und findet dann immer noch ein Fleckchen, dass noch schöner ist.
Wartet nicht auf den Grund ,,Flitterwochen’’ um die Malediven zu bereisen..let’s go…ab auf die Malediven.

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